Ralf Willert
Themenschwerpunkte
- 1. Verkehr und Infrastruktur
- 2. Kommunale Wärmeplanung
- 3. Bäume am Murgdamm
Ich bin 48 Jahre alt, ledig und arbeite als Berufskraftfahrer. Seit 15. Juli 2019 bin ich Mitglied im Stadtrat in Rastatt.
Wichtige Themen für meine weitere Tätigkeit im Stadtrat sind:
1. Straßenzustände schlecht, mehr Geld muß in Zukunft dafür zur Verfügung gestellt werden
2. Silvesterfeuerwerk für alle erhalten.
Die Diskussion darüber rund um den Neujahrstag zeigt auf, daß das kein abstraktes Thema ist. Mittel- bis langfristig wird es weitere Versuche geben diese Freiheit weiter einzuschränken.
Nur eine starke AfD-Fraktion in Rastatt wird dem entgegenwirken, da alle anderen Parteien und Wählervereinigungen bereits eine einheitliche Politik in allen Feldern betreiben
3. Haushalt im Allgemeinen, weniger Prestigeprojekte mehr für die Pflicht damit diese zügig abgearbeitet werden kann.
Prestigeprojekte nur wenn übrige Ressourcen verfügbar sind
4. Bäume am Murgdamm dürfen dem Hochwasserschutz nicht zum Opfer fallen
Der Hochwasserschutz ist eine wichtige Sache, dennoch muß man, wenn der Klimawandel die größte Bedrohung ist wie tagein tagaus behauptet, neue Wege finden einen sicheren Hochwasserschutz zu gewährleisten ohne dabei die Bäume, die seit Jahrzehnten den Murgdamm säumen und zu einem besseren Stadtklima beitragen, fällen zu müssen.
Hochwasserschutz ist keine Angelegenheit von Monaten sondern von Jahren und nicht nur Angelegenheit von Rastatt. Deshalb kann es auch nicht sein daß Rastatt solche massiven Eingriffe erdulden muß.
5. Die kommunale Wärmeplanung ist bereits beschlossen. Die langfristigen Konsequenzen sind für jeden Bürger auf der Seite www.rastatt.de nachlesbar.
Damit hält das ideologische Programm der Grünen, das Gebäudeenergiegesetz, unmittelbar Einzug in Rastatt und ein jeder Bürger wird davon in Zukunft betroffen sein. Auch Bestandsgebäude.
Nur eine starke AfD-Fraktion wird ein weitere Verschärfung eindämmen, da alle anderen Fraktionen und Gruppen diesem Beschluss zugestimmt haben. Nur wir, die Alternative für Deutschland, nicht
6. Alle Verkehrsmittel sind unserer Ansicht nach gleichberechtigt.
Es darf keine Bevorzugung von Fahrrädern und/oder dem ÖPNV aus ideologischen Gründen geben.
Das Auto ist das mit Abstand am häufigsten genutzte Verkehrsmittel und benötigt seinen Raum.
Über 20.000 Einpendler und über 10.000 Auspendler nutzen es zum Großteil. Das tun diese Menschen nicht aus Ignoranz der seit Jahren propagierten Verkehrswende bzw. Mobilitätswende gegenüber sondern weil das Auto das mit großem Abstand beste Verkehrsmittel von allen ist. Ein Blick auf den jährlich steigenden Bestand an privaten Kraftfahrzeugen beweist dies.
Es ist leicht für andere Menschen ein Verbot zu fordern, man sollte dabei allerdings sein eigenes Verhalten berücksichtigen. Wir lehnen Verbote bzw. weitere Einschränkungen in diese Richtung ab.
Eine Verkehrspolitik aus ideologischen Gründen gegen das Auto wird nur zu Konflikten führen aber keine Veränderung des Nutzerverhaltens herbeiführen.

